Bürgeranregungen

„Schutz vor extremer Hitze“

Mit Bürgeranregungen in Warendorf, Beckum, Drensteinfurt und Ennigerloh fordert das Klimabündnis im Kreis Warendorf mehrere Kommunen auf, den Hitzeschutz für Kinder und Jugendliche in Kitas und Schulen sofort zu verbessern.
Nachdem es in der ersten Hitzewelle des Jahres bis Mitte Juni bereits über 800 Tote in Deutschland gegeben hat, hat nun eine Debatte über den Schutz der Bevölkerung vor weiteren Hitzekatastrophen begonnen.
„Seit über 40 Jahren sagt die Wissenschaft präzise voraus, was in der Klimakatastrophe passieren wird“, stellt Jürgen Blümer vom Klimabündnis fest. „Diese lange Zeit hat nicht gereicht, um die Menschen ausreichend vor der Bedrohung zu schützen.“ 
In den Bürgeranregungen fordern die Klimaschützer nun den sofortigen Einbau von Klimaanlagen in Schulen und Kitas. Diese Einrichtungen sollen zu Kälteinseln ausgebaut werden, damit im Katastrophenfall die Kinder nicht bei Hitzefrei in überhitzte Wohnungen nach Hause geschickt werden. Außerdem sollen die Schulhöfe entsiegelt und begrünt werden. 
„Wir müssen als Gesellschaft endlich Verantwortung übernehmen und die Menschen vor der tödlichen Bedrohung durch Hitze schützen“, erläutert Georg Barth vom Klimabündnis. „Mit diesen Sofortmaßnahmen können wir da einen ersten Schritt machen.“
Die Energie für die Klimaanlagen soll dabei von den Dächern der kommunalen Liegenschaften kommen. Alle Gebäude, die sich im Besitz der Kommunen befinden, sollen mit Photovoltaikanlagen ausgestattet werden, so eine weitere Forderung in der Bürgeranregung.
Am Freitag, den 10.07. beteiligt sich das Klimabündnis an dem Aktionstag der Hammer Klimabewegung. Um 17  Uhr startet die Radtour vom Hammer Hauptbahnhof zum Gersteinkraftwerk. Diese Veranstaltung ist Teil des bundesweiten Aktionstages von Fridays For Future, die damit gegen den Bau neuer Gaskraftwerke protestieren. 

Bürgeranregungen

 Juli 2026

Initiative in mehreren Städten

Beckum, Drensteinfurt, Ennigerloh, Warendorf